Konfirmation

  

Gemeinsam auf Gottsuche

Konfirmation gibt es in unserer Kirche, weil Taufe und Glaube untrennbar zusammengehören.
 
Jugendliche haben einen anderen Zugang zum Glauben als Kinder. Sie sollen ihn mit ihrem Nachdenken über die Welt verbinden können. Das Wort "Konfirmation" kommt aus dem Lateinischen: "confirmare" bedeutet "befestigen".
Während der Konfirmandenzeit haben Teenager die Möglichkeit, gemeinsam ein Jahr auf Gottsuche zu gehen. Sie gestalten und entdecken den christlichen Glauben aktiv und kreativ. Das gemeinsame Ziel ist die Konfirmation, bei der sich die Konfis zu ihrer Taufe und ihrem Glauben stellen und in einem Festgottesdienst gesegnet werden.
Auch wer noch nicht getauft ist, kann auch am Konfirmandenunterricht teilnehmen. Die Taufe erfolgt dann im Laufe der Konfirmandenzeit.
Seit diesem Jahr gibt es drei verschiedene Modelle zur Auswahl:

1. Das Mittwochsmodell 
Pfarrerin Stadler-Uibelhör und Heidi Butschbacher bieten jeweils ein wöchentliches Modell an. Die Konfis treffen sich einmal pro Woche an einem Mittwochnachmittag in einer festen Gruppe. Dieses Modell eignet sich besonders für Jugendliche, die gerne regelmäßig zusammenkommen und ihre Konfi-Gruppe jede Woche sehen möchten.
2. Das Samstagsmodell 
Pfarrer Ultes praktiziert weiterhin ein Samstagsmodell. Die Treffen finden einmal im Monat, dafür über einen längeren Zeitraum, statt. Dieses Modell ist gut geeignet für alle, die unter der Woche – etwa durch Schule oder Ganztagsangebote – stark 
eingespannt sind.
3. Das Ferienmodell 
Ganz neu ist unser Ferienmodell, das Ann-Christin Hohaus ins Leben rufen wird. Hier findet der inhaltliche Schwerpunkt der Konfi-Zeit gebündelt in einer Freizeit in den Herbstferien statt. Dieses Modell ist ideal für Jugendliche, die mittwochs und 
samstags kaum Zeit haben – zum Beispiel wegen Leistungssport, Musik, Feuerwehr oder anderer zeitintensiver Hobbys – 
und die Lust haben, Glauben und Gemeinschaft intensiv in einer Freizeit zu erleben.

Frei entscheiden, was passt 
Bei der Wahl des Modells haben wir den Jugendlichen bewusst viel Freiheit  eingeräumt. Orientierung können dabei ganz unterschiedliche Fragen geben: 
• Möchte ich kurze Wege haben oder bin ich in meinem Ort verwurzelt? 
• Kenne (und mag) ich die Pfarrerin, die Jugendreferentin oder Teamer:innen schon? 
• Will ich meine Konfi-Gruppe regelmäßig treffen? 
• Wie gut lassen sich Schule, Hobbys und Konfi-Zeit miteinander vereinbaren? Alles darf bedacht werden – es gibt kein 
besseres oder schlechteres Modell, sondern nur das, das gut zum eigenen Leben passt.

Gemeinsame Grundlagen  
Unabhängig vom gewählten Modell gelten für alle Konfis die gleichen Grundlagen der Konfi-Zeit: 
• der Besuch einer bestimmten Anzahl von Gottesdiensten, 
• die Mitarbeit in der Gemeinde (Gemeindepraktika), 
• das Kennenlernen und Lernen zentraler christlicher Texte wie dem Vaterunser, dem Glaubensbekenntnis 
   und Psalm 23. 

So bleibt die Konfi-Zeit bei aller Vielfalt inhaltlich gemeinsam getragen.
Die Konfi-Zeit ist eine gemeinsame Reise. Und im besten Fall passieren zwei Dinge: Wir als Gemeinden lassen uns durch die Impulse dieser jungen Menschen verändern. Und die Konfis lassen sich von Kirche und dem christlichen Glauben prägen.